Je mehr Informationen man zur Verfügung stellt, je länger
ein Webprojekt lebt, desto umfangreicher wird es mit der Zeit.
Eine saubere Struktur ist nötig, um nicht die Übersicht zu
verlieren. Subdomains helfen dabei und bringen einen
beachtlichen Vorteil mit.
Eine gewöhnliche Site-Struktur würde wie diese aussehen:
http://domain.de/windows/
http://domain.de/linux/
http://domain.de/macos/
Mit Subdomains verändert sich die URL:
http://windows.domain.de/
http://linux.domain.de/
http://macos.domain.de/
Ein Unterschied, der vielleicht nicht sofort ins Auge fällt.
Es handelt sich nämlich um komplett eigene Websites. Und so
sollten diese auch aufgebaut sein. Sie enthalten eine eigene,
unabhängige Startseite.
Gleich zwei Vorteile ergeben sich daraus. Der
Schlüsselbegriff wandert innerhalb der URL nach vorn,
erhöht damit sein Gewicht. Damit lässt man in einem
Suchmaschinen-Ranking schon den einen oder anderen Konkurrenten
hinter sich.
Dazu kommt, dass Suchmaschinen die Subdomain als eigene
Domain, als eigene Website betrachten - die identische
IP-Adresse stört dabei nicht, bei gewöhnlichem Webspace
ist das nicht anders.
Eine Subdomain mit eigener Startseite wird auch von manuell
gepflegten Katalogen wie dem OPD oder Yahoo als
Website erkannt, die Chancen auf eine Aufnahme steigen. Auch dem
Besucher wird signalisiert: Hier handelt es sich um einen
eigenständigen Bereich zu dem in der URL enthaltenen
Schlüsselbegriff.
Eine Kollektion gut gewählter Subdomains kann auch preislich
günstiger ausfallen als das registrieren weiterer Domainnamen,
das hängt vom Provider und dem abgeschlossenen
Vertrag ab. Mithin ist ihre Verwaltung einfacher, als wenn man
es mit einem Dutzend eigenständiger Websites mit jeweils eigenem
Zugang zu tun hätte. Bloße, zusätzliche Domainnamen helfen in
Bezug auf Suchmaschinen gar nichts.
Hüten allerdings sollte man sich davor, Subdomains zu
missbrauchen. Die Startseite zu kopieren und mit
Subdomainen zu verknüpfen bringt nichts, tatsächlich läuft man
Gefahr als Suchmaschinen-Spammer bewertet zu werden.